Während der osteopathischen Behandlung wird die Beweglichkeit
der Gelenke, Wirbel und des Gewebes beurteilt. Blockaden werden
je nach Befund durch gezielte Behandlungsmethoden gelöst. Der
Therapeut gibt dem Körper den Impuls seine Selbstheilungskräfte
einzusetzen und dadurch sein Gleichgewicht wiederherzustellen.
Ablauf einer Erstbehandlung:
- Abfragen der Vorgeschichte und Problemschilderung des
Pferdes durch den Reiter oder Besitzer
- Sichtbefund (Inspektion)
- Problemdarstellung unter dem Sattel, der Reiter demonstriert
die Schwierigkeiten
- Sattelzeug und Zaumzeug werden auf Passform und
Funktionalität überprüft
- Abtasten der Muskulatur (Palpation)
- Testen und Befunden der einzelnen Gelenke der Vorder- und Hintergliedmaßen sowie Kopf und Wirbelsäule
- evtl. Anleitung zu ausgewählten nötigen Bewegungsübungen
Nach der Behandlung sollten dem Pferd einige Tage Ruhe gegönnt werden, um den Körper die Möglichkeit zu geben sein Gleichgewicht wiederzufinden.
Nicht alle Probleme können mit einer Behandlung behoben werden. Nach Bedarf müssen gezielte Nachbehandlungen angesetzt werden.
Man darf nicht immer ein sofortiges Ergebnis erwarten, auch wenn dies durchaus möglich ist.